Wissembourg im Elsass

Busfahrer Johannes von „Brückmann Reisen“ brachte den Obst- und Gartenbauverein Arheilgen mit leichter Verspätung zum „Kakteenland Steinfeld“ mit seinen einzigartigen Pflanzen und Mineralien. Noch ganz fasziniert von den ungewöhnlichen Eindrücken führte der weitere Weg die Pfälzer Weinstraße entlang zum Hotel „Schweigener Hof“ in Schweigen-Rechtenbach. Nach dem guten Essen blieb jedoch nur wenig Zeit für einen kurzen Verdauungsspaziergang zum „Deutschen Weintor“, das den südlichen Beginn der „Deutschen Weinstraße“ markiert.

Die elsässische Kleinstadt Weißenburg (Wissembourg) empfing die Reisenden mit der französischen Nationalhymne. Vom Parkplatz aus gelangte die Gruppe zur Altstadt mit ihrem sehenswerten Rathaus, dem Vogelsberghaus mit seinem Renaissanceportal und der Abteikirche St. Peter und Paul. Unter deren Wandmalereien sticht besonders die elf Meter hohe Darstellung des „heiligen Christophorus“ hervor. Teilweise ist der historische Ortskern mit seinen netten, kleinen Fachwerkhäuschen von Resten der alten Stadtbefestigung umschlossen.

Das ehemalige Salzhaus mit seinem merkwürdig gewellten Dach, das schön verzierte Ritterhaus sowie den berühmten „Maison de l’ami Fritz“ mit seinem aufwendigen Erker muss man einfach gesehen haben. In idyllischer Umgebung wurde einst ein Graben geflutet, dessen gut erhaltene Schleuse heute noch als Anziehungspunkt gilt. Durch den romantischen Blick von einer Fußgängerbrücke auf das Flüsschen Lauter wird dieser Abschnitt der Stadt auch gerne „Klein-Venedig des Elsass“ genannt. Nach so viel Historischem war der Besuch des Marktes mit seinen vielfältigen Verkaufsständen eine nette Abwechslung. Bei mittlerweile strahlendem Sonnenschein durfte natürlich ein Gläschen Wein in einem der vielen kleinen Straßencafés nicht fehlen. Oder doch lieber ein Eis oder ein Kaffee? Zum Abschied erklang dann auf dem Rückweg die deutsche Nationalhymne.

Mitglied Peter Müller bedankte sich im Namen aller bei Doris Petry, die zusammen mit Else Hundsdorf die OGV-Fahrten organisiert, für die stets gute Reiseleitung. Eine noch nie dagewesene, nette Geste kam für die Fahrgäste von Busfahrer Johannes in Form von Herzpralinen mit Schuss. Auch dafür vielen Dank. Schön, dass wieder einmal eine Tagesreise, nicht nur dank der großen Resonanz, so gut geklappt hat.